Physiotherapie Pulheim


Claudia Schaden



Was ist Physiotherapie?

Der Ausdruck Physiotherapie ist ein Überbegriff für viele unterschiedliche Therapiemethoden zur Behandlung einer breiten Palette von Gesundheitsstörungen. Physiotherapie leitet sich her von:

Physis - die Natur, das Wirkliche, das Erfahrbare; physio = natürlich Therapie - Behandlung

Die Krankengymnastik hat es zum Ziel, ein an die individuellen Bedürfnisse des Patienten angepasstes Übungs- und Behandlungsprogramm aufzubauen; die Selbständigkeit der Person in ihrem sozialen Umfeld nach einer Erkrankung oder Verletzung wieder herzustellen, beziehungsweise zu erhalten. Dieser (Wieder-)Aufbau der körperlichen Leistungsfähigkeit trägt entscheidend zur Lebensqualität bei.

Die Trainingstherapie hat es zum Ziel, Fehlhaltungen die durch Bewegungseinschränkungen, Muskelschwäche oder Koordinationsstörungen entstanden sind, auszugleichen bzw. zu behandeln. Die Nr. 1 unter den Fehlhaltungen ist die des Rückens bzw. der Wirbelsäule. Diese hat oft ihren Ursprung in der alltäglichen Fehlbelastung/-haltung, aber entsteht auch nach Verletzungen oder Operationen.

Mein Ziel wird es sein, sie gemäß Ihrer persönlichen Wünsche zu unterstützen. Präventive Gymnastik

Die klassische Massagetherapie ist eine der ältesten Behandlungsformen durch die Muskelverspannungen gelöst, sowie Durchblutung und Stoffwechsel aktiviert werden. Höchst entspannende und wohltuende Massageanwendungen bauen Stresshormone ab und bewirken die Ausschüttung von Endorphinen, den natürlichen Wohlfühlhormonen des Körpers.

Der Begründer der Osteopathie Dr. Andrew Taylor Still ging davon aus, dass der Körper aus drei Systemen besteht (dem Bewegungsapparat, den inneren Organen und dem cranio-sacralen System), welche sich gegenseitig beeinflussen. Nur wenn diese drei Systeme ohne Einschränkungen funktionieren, wird ein harmonischer Bewegungsablauf möglich. Osteopathische Techniken können bei zahlreichen Funktionsstörungen des Körpers eingesetzt werden, unabhängig der Dauer des Bestehens der Beschwerden.

Einige Indikationen können sein: Rückenschmerzen, Migräne, Schulter- und Nackenbeschwerden, Trinitus und vieles mehr.

Diese basieren auf der Erkenntnis, dass sich die Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit in einem bestimmten Rhythmus durch ein System feinster Bahnen bewegt, die den Schädel (cranio) mit dem Kreuzbein (sacrum) verbindet.

Die positiven Effekte der CranioSacralen Therapie sind zum größten Teil auf die natürlichen selbstkorrigierenden Aktivitäten des Körpers zurückzuführen. Die sanfte manuelle Behandlungsmethode unterstützt auf eine einfache Weise die körpereigenen Kräfte innerhalb des CranioSacralen Systems bei der Lösung der Restriktionen. So wird das innere Milieu des zentralen Nervensystems verbessert und der Körper in seinen Möglichkeiten zur Selbstheilung gestärkt.

Cranio-Sacrale Technik kräftigt die körperliche Funktionsfähigkeit und kann lindern bei:

  • - Migräne und Kopfschmerzen
  • - chronischen Nacken- und Rückenschmerzen
  • - Stress- und spannungsbedingten Störungen
  • - chronischer Übermüdung und Erschöpfung
  • - bei funktionellen vegetativen Dysfunktionen etc.

Die Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation ist eine neuro-physiologische Behandlungsmethode, welche bei Patienten aller medizinischen Fachbereiche Anwendung findet, bei denen das Bewegungsverhalten durch eine Erkrankung, Verletzung, Operation oder Degeneration gestört ist.

Die manuelle Therapie befasst sich mit diagnostischen und therapeutischen Verfahren, die der Erkennung und Behandlung von Funktionsstörungen am Bewegungsapparat dienen. Es handelt sich hierbei um spezielle Techniken, welche sowohl zur Schmerzlinderung als auch zur Mobilisation von Bewegungseinschränkungen eingesetzt werden. Auch die Muskulatur wird durch Weichteiltechniken, mit verschiedenen Entspannungs- und Dehnübungen bearbeitet. Alle Techniken werden sowohl bei Funktionsstörungen an den Gelenken der Extremitäten, als auch an den Gelenken der Wirbelsäule eingesetzt.

Das Bobath-Konzept ist eine spezielle Behandlungsmethode für Patienten mit Erkrankungen des zentralen Nervensystems. Anwendung findet dieses Konzept in der Behandlung von Erwachsenen mit zerebralen Bewegungsstörungen, sensomotorischen Störungen und neuromuskulären Erkrankungen wie z.B. Schlaganfall, Multipler Sklerose, Schädel-Hirn-Trauma, Erkrankungen des Rückenmarks, Morbus Parkinson und peripheren Nervenschädigungen.

Die heiße Rolle bietet die Möglichkeit der gezielten Wärmeanwendung mit gleichzeitigem Massageeffekt. Durch die Wärme und den Druck kommt es zu einer deutlichen Mehrdurchblutung der behandelten Körperstellen. Auf Grund der gut wählbaren Intensität der Wärmezufuhr ist bei sehr geringer Kreislaufbelastung hohe Wirksamkeit erreichbar.

Fango kann Wärme extrem lang speichern und kühlt nur sehr langsam ab, fördert die Durchblutung und lindert durch die Entspannung der Muskulatur die bestehenden Schmerzen. Sie bewährt sich auch sehr gut als vorbereitende und unterstützende Maßnahme der meisten physiotherapeutischen Anwendungen.

Eis wird eingesetzt zur: Schmerz- und Stauminderung bei akut entzündlichen Gelenken oder bei frischen Verletzungen, Entzündungshemmung und Tonuserhöhung der Muskulatur bei schlaffen Lähmungen.

Extensionsbehandlungen sind Behandlungen durch Zug auf die Gelenke der Extremitäten oder der Wirbelsäule. Das Ziel einer Extensionsbehandlung ist die Entlastung der jeweiligen Gelenke.